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title: "Sammlerwissen, Literatur, Fachartikel"
description: "Bücher und Literatur über Füllhalter (Rösler, Lambrou, Dragoni), Auktionen, Marketing-Background."
language: de
date_modified: 2026-05-19
date_published: 2026-05-19
license: CC BY 4.0
license_url: https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
source_url: https://www.fountainpen.de/faq-chunks/10_sammlerwissen-und-literatur.md
landing_url: https://www.fountainpen.de/faq-llm.htm
publisher: fountainpen.de
author: Michael Steiner
keywords: ['Sammlerwissen', 'Literatur', 'Rösler', 'Lambrou', 'Dragoni', 'Auktion', 'Fachartikel']
entries: 48
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# Sammlerwissen, Literatur, Fachartikel

> Bücher und Literatur über Füllhalter (Rösler, Lambrou, Dragoni), Auktionen, Marketing-Background.

Wissensbasis aus dem ehemaligen fountainpen.de-Forum (anonymisiert, KI-aufbereitet). **48 Einträge** in diesem Themenblock. Vollständiger Index: <https://www.fountainpen.de/faq-llm.htm>.

## Artikel

### Welcher Montblanc-Fuellhalter wird fuer Eintraege in das Goldene Buch der Stadt Dortmund verwendet?

Fuer die Eintragungen in das Goldene Buch der Stadt Dortmund wird ein Montblanc Meisterstueck Nr. 146 in der klassischen Ausfuehrung verwendet. Der Fuellfederhalter besitzt eine 14-Karat-Goldfeder mit Platin-Intarsie in der Federbreite B und ist ohne Gravuren oder Verzierungen ausgestattet. Er ist seit den 1980er Jahren zusammen mit einem passenden Penstand im offiziellen Einsatz, auch die zuvor genutzten Schreibgeraete stammten von Montblanc. Das eigentliche Goldene Buch wurde 1899 anlaesslich der Eroeffnung des Dortmunder Hafens durch Kaiser Wilhelm II. von Professor Mayer aus Heidelberg gemeinsam mit Karl Eyth entworfen und von Heinrich Wencker, Inhaber der Dortmunder Brauerei zur Kronenburg, finanziert; das zugehoerige goldene Tintenfass mit Tuermchen-Ecken stiftete der Inhaber der Dortmunder Zeitung Gustav Krueger, entworfen von Paul Drescher aus Silber, vergoldet, teils poliert und mit Edelsteinen verziert. Der Bucheinband selbst besteht aus graviertem Silber, ist teils vergoldet und mit rot unterlegten Bergkristallen, Kohlekugeln sowie Schmuckstuecken aus Transluzid- und Opakemail bedeckt; zwischen den Deckeln liegen mittlerweile in der vierten Ausgabe Buettenpapierseiten. Vor jedem Eintrag wird das Buch in einen grafischen Betrieb gegeben, der Name, Funktion und Hintergrund kalligrafisch eintraegt. Der Fuellfederhalter wird auf Tintenstand und Sauberkeit geprueft und fuer die Zeremonie ohne Kappe in den Penstand gestellt; ergaenzt wird das Set durch einen Loeschroller. Wuerde der 146 versagen, stuende ein zweites Montblanc-Schreibgeraet als Ersatz bereit. Nach der Feierlichkeit werden Fuellhalter und Buch unter Aufsicht des Protokollchefs im Safe verwahrt, waehrend der Bucheinband zusammen mit Tintenfass, Amtskette und Teilen des Ratssilbers in einer alarmgesicherten Vitrine im Foyer des Rathauses ausgestellt wird.

### Welche Dichter und Schreibgeraete behandelt das Buch Der Gaensekiel oder Womit schreiben?

Das Buch Der Gaensekiel oder Womit schreiben, Untertitel Dichter und ihre Schreibgeraete, erschien als Begleitband zur Ausstellung im Schiller-Nationalmuseum 1994 und umfasst rund 90 Seiten im Format 13,5 mal 21 Zentimeter. Vorgestellt werden vier Schriftsteller mit ihren bevorzugten Schreibgeraeten. Friedrich Schiller von 1759 bis 1805 schrieb nahezu ausschliesslich mit dem Gaensekiel, obwohl Griffel und Bleistift gegen Ende des 18. Jahrhunderts bereits verfuegbar waren. Eduard Moerike von 1804 bis 1875 nutzte sowohl Gaensekiel als auch haeufig Griffel und Bleistift. Hermann Hesse von 1877 bis 1962 schrieb sowohl mit der Hand als auch mit der Schreibmaschine; bewaehrt hatte sich bei ihm ein Kolbenfuellhalter Osmia Supra, den er Ende der 1930er Jahre reparieren liess und nach Rueckkehr brieflich mit der Anmerkung quittierte, die Feder sei etwas groeber geworden, doch er selbst sei ja auch nicht mehr, was er einst war. Peter Haertling, geboren 1933, schreibt ausschliesslich mit Schreibmaschine und Fuellhalter, korrigiert mit Tinte, selten mit Bleistift oder Kugelschreiber; bereits als elfjaehriger besass er einen Montblanc-Kolbenfuellhalter und blieb der Marke treu, nutzt aber heute Patronenfuellhalter. Daneben behandelt der Band Papier, Tinte, Siegellack, Schreibmoebel und Reiseaccessoires der jeweiligen Epoche und ist reich bebildert. Bibliografisch gehoert das Werk als Vom Schreiben 2 zum Marbacher Magazin 69 aus dem Jahr 1994, bearbeitet von Sabine Fischer.

### Welche Fuellhalter waren in der kleinen Ausstellung im Dortmunder Museum fuer Naturkunde zu sehen?

Vom 26. April 2005 bis Ende Mai 2005 war ein Teil einer privaten Fuellhaltersammlung im Informationsbereich des Dortmunder Museums fuer Naturkunde, Muensterstrasse 271 in 44145 Dortmund nahe dem Klinikum Nord, ausgestellt. Die Oeffnungszeiten waren Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr, die Eintrittspreise lagen zwischen 75 Cent und 3 Euro, samstags war der Eintritt im Familientag frei. Auf einer Ausstellungsflaeche von rund 1,80 mal 0,70 Meter wurden 36 Fuellhalter mit fast allen Fuellsystemen praesentiert, darunter Umsteck-, Safety-, Druck-, Hebel-, Kolben- und Patronenfuellhalter; sechs Fuellhalter wurden demontiert ausgestellt, um die Fuelltechnik zu veranschaulichen. Bewusst wurden bekannte deutsche Marken wie Geha, Montblanc, Lamy und Pelikan ausgespart, um weniger bekannten Herstellern wie Pichler und Mueller, Moewe, Santis, Transparit, Heiko, Rigoletto oder Corrector mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen. Ergaenzt wurde die Praesentation durch Fuellhalterschachteln, Federhalter mit Federn und Tintenfaesschen. Parallel zeigten Ursula Stolte mit Encaustic-Maltechnik und Guenter Graban mit Mineralien und Edelsteinen Teile ihrer Sammlungen.

### Was haben die historischen Pelikan-Reklame- oder Siegelmarken aus dem Jahr 1984 mit der Markenwerbung zu tun?

Pelikan veroeffentlichte 1984 als Rueckbesinnung auf alte Werte ein kleines Heft im Format 13,5 mal 23,5 Zentimeter mit historischen Reklamemarken, deren Originale um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert erschienen. Das Heft enthaelt drei Boegen mit jeweils zwoelf verschiedenen Siegelmarken in Stilrichtungen wie Jugendstil, Expressionismus, Futurismus und Art Deco; teils handelt es sich um Plakatentwuerfe damaliger Grafiker und Maler. Reklamemarken, gelegentlich auch als Siegelmarken bezeichnet, hatten ihre Hochphase zwischen Anfang der 1890er Jahre und 1914 und wurden in Millionenauflagen in Deutschland gedruckt. Sie waren kuenstlerisch gestaltete Bildmarken, die meist mit Bezug zum Produkt zu Werbezwecken an Kunden verschenkt wurden; die ursprueglichen Werbestrategen rechneten damit, dass die Marken auf Briefen und Umschlaegen aufgeklebt zur Verbreitung der Marke beitragen wuerden. Bereits zu ihrer Hochphase waren sie ein populaeres Sammelobjekt; nach dem Ersten Weltkrieg verdraengten Zigarettenbildchen die Reklamemarken weitgehend.

### Welche Briefmarken erinnern an Thomas De La Rue und seine Schreibgeraetefirma?

Thomas De La Rue, geboren 1793 und gestorben 1866, war Gruender der englischen Firma De La Rue, die Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts auch Fuellhalter herstellte, darunter den bekannten Onoto-Fuellhalter; Ende der 1950er Jahre stellte das Unternehmen die Fuellhalterproduktion ein. De La Rue machte zunaechst sein Vermoegen mit der Produktion von Spielkarten in London und erhielt spaeter das englische Monopol fuer Briefmarken und Zahlungsmittel auch ausserhalb Englands; in den 1880er Jahren begann die Entwicklung von Fuellhaltern. Die Postverwaltung der Kanalinsel Guernsey, seinem Geburtsort, ehrte ihn zweimal mit Sondermarken. Ein erster Satz mit vier Marken erschien am 2. Juni 1971 mit Schwerpunkt auf der Briefmarkenproduktion und Abbildungen von Marken aus Hongkong, Italien, USA und England. Ein zweiter Satz mit fuenf Marken folgte am 27. Juli 1993 zum 200. Geburtstag in einer Auflage von 113000 Stueck und zeigt Geldschein, Fuellhalter, Druckerpresse, Briefmarke und Spielkarte als gesamte Produktpalette der Firma. In Deutschland erschien zudem am 12. Oktober 2000 die erste Sondermarke der Reihe Fuer die Briefmarke mit einem Fuellfederhalter, einem Schreibstift und einem beschrifteten Umschlag mit Briefmarke. Hintergruende zur Firma De La Rue und ihren Schreibgeraeten finden sich unter anderem in Andreas Lambrous Buch Fuellfederhalter sowie in Fuellfederhalter, Schreibkultur und Schreibdesign von Giorgio Dragoni und Giuseppe Fichera.

### Welche ueberraschende Erkenntnis bringt das Buch Die merkwuerdigen Fuellhalter von Piet Ruys?

Das Buch Die merkwuerdigen Fuellhalter von Piet Ruys laesst trotz seines Titels keinen Sammlerband ueber kuriose Schreibgeraete erwarten. Tatsaechlich handelt es sich um einen niederlaendischen Kriminalroman aus dem Jahr 1961 mit 124 Seiten, in dem es um Industriespionage geht. Aufzeichnungen und chemische Formeln werden einem jungen Erfinder gewaltsam entrissen und in einem ausgeschlachteten Fuellhalter geschmuggelt; Jugendfreunde des Erfinders koennen den Diebstahl spaeter aufklaeren und die Formeln dem rechtmaessigen Eigentuemer zurueckgeben. Damit liegt mit diesem Titel ein Kriminalroman vor, dessen Fuellhalter-Bezug rein literarisch ist.

### Was zeigt der Katalog Werkzeuge des Pegasus zur Ausstellung der Stiftung Weimarer Klassik?

Werkzeuge des Pegasus ist der Begleitkatalog zur Ausstellung Historische Schreibzeuge im Goethe-Nationalmuseum, die vom 9. November 2002 bis zum 5. Januar 2003 in Goethes Wohnhaus in Weimar im Erdgeschoss zu sehen war und von der Stiftung Weimarer Klassik verantwortet wurde. Der Band praesentiert Schreibzeuge in unterschiedlichen Formen und Materialien wie Keramik, Holz, Porzellan, Stein und Glas in Wort und Bild und zeigt zudem Moebel, Schreibzeugmappen, Tintenfaesser, Federn, Brieffoeffner und weitere Schreibaccessoires, vor allem aus der zweiten Haelfte des 18. und aus dem 19. Jahrhundert. Zu den herausragenden Exponaten zaehlt die 1867 in Kopenhagen gefertigte Schreibkugel, auf der Friedrich Nietzsche schrieb. Der Katalog gliedert sich in Vorwort, einen Essay zu Schreibgeraeten und kreativem Schreiben im 18. und 19. Jahrhundert, einen Katalogteil mit Schreibzeugen, Schreibgeraeten und Schreibutensilien, einen Abschnitt mit illustrierten Bildnissen, einen Exkurs zu Schreibrezepten und Eisengallustinte sowie Literaturverzeichnis und Bildnachweis.

### Welche Buchveroeffentlichungen gibt es zum Montblanc Literaturpreis von 1991 bis 1994?

Zum Montblanc Literaturpreis sind in den Jahren 1991 bis 1994 vier Buchausgaben erschienen. Der erste Preis von 1991 trug das Thema Profit, der zweite von 1992 das Thema Umarmungen, der dritte von 1993 das Thema Der Gipfel und der vierte von 1994 das Thema Der Termin. Jede Ausgabe enthaelt neben der Kurzgeschichte des Preistraegers oder der Preistraegerin zwischen 14 und 16 weitere ausgewaehlte Kurzgeschichten der Teilnehmer. Herausgeber aller vier Baende ist Joseph von Westphalen, der zugleich den Vorsitz der Jury innehatte und in jedem Band das Nachwort verfasste. Die ersten beiden Buecher erschienen im Piper Verlag, die folgenden zwei im Deutschen Taschenbuch Verlag. Von 1995 bis 2003 wurde der Preis nicht ausgeschrieben, erst 2004 wurde er mit dem Thema So viel Zeit muss sein erneut verliehen.

### Was ist das Werbeheftchen „Ein himmlisches Märchen“ der Tintenkuli Handels GmbH und welche Produktinformationen zum Tintenkuli enthält es?

Bei „Ein himmlisches Märchen“ handelt es sich um ein Werbeheftchen der Tintenkuli Handels GmbH Altona (Elbe), erschienen Anfang bis Mitte der 1930er Jahre. Das Heft hat ein Format von etwa 9 mal 12 Zentimetern, umfasst 16 Seiten inklusive Umschlag und enthält zusätzlich vier Seiten Einleger mit Dankschreiben. Die humorvolle Rahmenhandlung schildert, wie der Kanzleisekretär Albert Lingenbring im Traum vor dem heiligen Petrus steht, dessen Füllfederhalter beim Ausfüllen des Aufnahmeantrags kleckst, woraufhin Lingenbring stolz seinen Tintenkuli vorzeigt und dessen Vorzüge erläutert. Dabei werden zentrale Produktmerkmale beworben: die Schreibspitze besteht aus Iridium und Platin, gefüllt wird durch Eintauchen in die Tinte und Drücken eines Füllknopfes, der Halter ist dann für Wochen gefüllt. Der Preis betrug 6,50 Mark, zahlbar auch in zwei Monatsraten, mit einer Woche kostenloser Probezeit und drei Jahren unbeschränkter Garantie. Vertrieben wurde der Tintenkuli ausschließlich direkt durch die Firma in Altona, um Zwischenhandel und Nachahmungen auszuschließen. Auf der beigefügten Bestellkarte betrug das Porto 3 Pfennig, sofern nur die Stückzahl eingetragen wurde; bei zusätzlichen handschriftlichen Zusätzen erhöhte sich das Porto auf 6 Pfennig.

### Welche Inhalte und Eckdaten bietet der Ausstellungskatalog „Pelikan – Ein Unternehmen schreibt Geschichte“ zum 170-jährigen Firmenjubiläum?

Vom 20. Februar bis 13. Juli 2008 widmete das Historische Museum Hannover der Firma Pelikan zum 170-jährigen Firmenjubiläum eine Ausstellung. Der zugehörige Ausstellungskatalog „Pelikan – Ein Unternehmen schreibt Geschichte“ ist ein gebundenes Buch mit etwa 136 Seiten im Format 21 mal 25,5 Zentimeter und erschien in der Reihe „Schriften des Historischen Museums Hannover“ unter der ISBN 978-3-910073-31-9. Zwei der drei Autoren sind Mitarbeiter des Museums, die Beiträge zu Schreibgeräten verfasste Jürgen Dittmer. Der Katalog ist gegliedert unter anderem in die Vorworte des Museumsdirektors sowie des Pelikan-Vizepräsidenten, einen Abschnitt „1838–1905. Im Dienst der Kunst“, Beiträge zur Marke Pelikan und zum Klebstoff Pelikanol, den Abschnitt „1906–1945. Der Pelikan erobert die Welt“ mit Texten zum Stadtteil List und zum Neubau, eine Darstellung der Anfänge der Pelikan-Schreibgeräte, einen Abschnitt zur Kunsterziehung, den Zeitraum „1946–1977. Lebenslänglich Pelikan“ mit Beiträgen zum Pelikano und zur lokalen Konkurrenz Geha sowie den Abschnitt „1978–2008. Verluste und Veränderungen“ mit Beiträgen zu Büroprodukten, der Renaissance des klassischen Füllhalters, Literaturhinweisen, Ausblick und Reklamekunst. Der Katalog enthält zahlreiche Abbildungen von Postern, Plakaten und Produkten vom Patronenfüller bis zum Klebstoff.

### Welche zehn stilvollen Fuellfederhalter stellt das Welt-Online-Special vor und wie ist die Liste aufgebaut?

Das Welt-Online-Angebot Die Welt Besten unter besten.welt.de bietet Ranglisten aus den Bereichen Lifestyle und Luxus, darunter Hotels, Restaurants, Chill-out-Lounges, Cafehaeuser, Bauwerke, TV-Serien, Traumstrassen und Theater, und enthaelt unter besten.welt.de/stilvolle+fuellfederhalter auch eine Auswahl von zehn stilvollen Fuellfederhaltern. Die Auflistung ist ausdruecklich keine Rangliste, sondern eine alphabetische Sortierung nach Hersteller, was die Frage nach einer subjektiven Reihenfolge entkraeftet. Vertreten sind Klassiker wie Montblanc, Pelikan und Faber-Castell, waehrend bei Kennern hochgeschaetzte Hersteller wie Delta oder Sheaffer fehlen, die eine breitere Oeffentlichkeit auf dieser Plattform haetten ansprechen koennen.

### Welche Inhalte bietet das Buch Schriftstuecke - Autographen aus sieben Jahrhunderten fuer Schreibgeraete-Sammler?

Schriftstuecke - Autographen aus sieben Jahrhunderten ist ein ueber zwei Kilogramm schwerer Band aus dem Gerstenberg Verlag von 2005 mit etwa 290 Seiten im Format 25 mal 32 Zentimeter, ISBN 3-8067-2939-5, basierend auf der Sammlung von Pedro Correa do Lago. Das Buch praesentiert handschriftliche Beispiele beruehmter Persoenlichkeiten aus sieben Jahrhunderten, von kunstvoll gestalteten Schriften bis zur fluechtig hingekritzelten Notiz, ergaenzt durch Manuskripte, Zeichnungen und Autogrammkarten sowie Kurzbiografien. Anekdotisch beleuchtet werden etwa Goethes Weinbestellung, Rubens als Verfasser eines Spionageberichts an den spanischen Koenig, George Sands Sorge um Chopin oder Wagners Bettelbriefe. Die englischen Originaltexte sind nicht uebersetzt, andere Sprachen jedoch im Anhang nachgereicht. Fuer Sammler, insbesondere Montblanc-Sammler, sind die Faksimiles besonders interessant, da viele namensgebende Persoenlichkeiten der Schreibgeraete vertreten sind, darunter Peter der Grosse, Voltaire, die Marquise de Pompadour, Katharina II. die Grosse, Frederic Chopin, Fjodor Dostojewskij, Friedrich II. der Grosse, Oscar Wilde, Marcel Proust, Ernest Hemingway und Greta Garbo. Die handschriftlichen Quellen reichen dabei vom ausfuehrlichen Brief und der Zeichnung ueber Notizen bis hin zur Adresse auf einem Brief im Falle Kafkas, einem signierten Foto bei Virginia Woolf und William Faulkner oder einer Unterschrift auf einem Scheck bei Charles Dickens.

Verwandte Seiten auf fountainpen.de:
• Montblanc Writers Edition Hemingway (1992): https://www.fountainpen.de/writer-hemingway.htm
• Patron of Arts Marquise de Pompadour (2001): https://www.fountainpen.de/patron-pompadour.htm

### Worum geht es in dem Buch „Der Füllfederhalter des Grauens“ und in welchem Verlag ist es erschienen?

„Der Füllfederhalter des Grauens“, herausgegeben von Jörg Sprave, erschien im Dr. Ronald Henss Verlag unter der ISBN 978-3-939937-05-0 als Taschenbuch mit etwa 148 Seiten. Das Buch entstand aus einem Projekt schreibbegeisterter Teilnehmer eines Kurzgeschichten-Forums und versammelt 14 Geschichten rund um den Füllfederhalter. Der thematische Ausgangspunkt ist der Gedanke, dass mit einem Füllfederhalter nicht nur ganze Bücher geschrieben werden, sondern auch Unterschriften gesetzt werden, mit denen Kriege erklärt, Urteile gefällt, Testamente verfasst oder Waffen- und Drogengeldtransfers veranlasst werden, wodurch der Stift zum Werkzeug der Macht wird. Die Kurzgeschichten spielen in unterschiedlichen Zeiten und Handlungssituationen und reichen stilistisch von Humor und Schwarzem Humor über Tragödie bis hin zum Horror und Grusel. Hervorzuheben ist die Vielfalt der Schreibstile und die unterschiedlichen Ideen, mit denen die Gemeinsamkeit eines Füllfederhalters als Motiv variiert wird. Der Verlag bietet auf seiner Webseite Leseproben zum Titel an.

### Was bietet der Bildband „Im Schreiben zu Haus. Wie Schriftsteller zu Werke gehen“ von Herlinde Koelbl an Inhalten zu Schreibgewohnheiten und Schreibgeräten?

Der Großband „Im Schreiben zu Haus. Wie Schriftsteller zu Werke gehen“ von Herlinde Koelbl wiegt über 1.600 Gramm und hat ein Format von etwa 24,5 mal 29,5 Zentimetern. Das Buch erschien 1998 in der Knesebeck GmbH und Co. Verlags KG in München, umfasst rund 260 Seiten und trägt die ISBN 3-89660-041-9. Die Autorin dokumentiert in Interviews mit 42 Schriftstellerinnen und Schriftstellern deren Schreibgewohnheiten und Arbeitsorte, ob Arbeitszimmer, Atelier, Zug oder Café, und welche Werkzeuge wie Bleistift, Füllfederhalter, Schreibmaschine oder Computer und Laptop verwendet werden. Die Interviews wurden teilweise kurz vor dem Tod einzelner Autoren geführt und geben Einblicke in das seelische Innenleben der Befragten. Begleitet wird der Text von zahlreichen Schwarz-Weiß-Fotografien von Schreibproben, Arbeitsplätzen und Schreibgeräten. So zeigt eine Aufnahme Sarah Kirsch, die über einem handgeschriebenen Manuskript ihre sieben Füller in beiden Händen hält. Auch die unterschiedlichen Arbeitsweisen werden beschrieben: manche Arbeitsplätze sind penibel geordnet, andere wie bei Friederike Mayröcker chaotisch; einzelne Autoren lassen niemanden in ihr Arbeitszimmer oder trennen Privatwohnung und Arbeitswohnung.

## Bücher / Literatur

### Warum gilt Jens Röslers "Montblanc Diary & Collector's Guide" laut Penparadise als "Bibel" für Montblanc-Sammler?

Jens Rösler, Sohn des letzten persönlichen Inhabers von Montblanc, Dr. Jürgen Rösler (12.03.1930 - 09.09.2003), schildert in seinem "Montblanc Diary & Collector's Guide" die Geschichte des Unternehmens von der Gründung der Simplo Filler Pen Company 1908 bis zum Zweiten Weltkrieg. Wesentliche Teile stützen sich auf die Erinnerungen seiner Großmutter Annemarie Rösler, geborene Voss. Das Buch ist mit zahlreichen Bildern seltener Schreibgeräte und Zeitdokumente bestückt und bietet im Anhang detaillierte Beschreibungen nahezu aller in dieser Periode produzierten Modelle.

Für Montblanc-Sammler ist es derzeit die einzige umfassende Referenz dieser Art und gilt zu Recht als unverzichtbare Bibel der Vorkriegs-Montblancs. Das Werk ist nur noch über den Sammlermarkt erhältlich und auch zu Preisen jenseits von 250 Euro jeden Cent wert.

### Was ist das von Jürgen Franzke herausgegebene Buch "Das Bleistiftschloss" und welche Themen behandelt es?

"Das Bleistiftschloss" ist die 1986 im Heinrich Hugendubel Verlag München erschienene Begleitschrift zur gleichnamigen Ausstellung im Schloss Faber-Castell, die vom 9. Juli bis zum 19. Oktober 1986 zu sehen war. Herausgegeben hat den Band Jürgen Franzke, er umfasst rund 160 Seiten (ISBN 3-88034-307-1). Behandelt werden verschiedene Aspekte der über 225-jährigen Geschichte des Familienunternehmens, darunter der Generationen-Vertrag, das Schloss Faber-Castell in Stein, die Unternehmensgeschichte, das "Dorf der Bleistiftmacher", das Verhältnis von Ordnung, guter Arbeit und Lohn sowie das Schloss als Kulisse. Trotz vieler Abbildungen sind nur wenige Schreibgeräte zu sehen, für interessierte Sammler ist die Schrift dennoch lesenswert.

### Welches Buch von Jens Rösler und Stefan Wallrafen behandelt die Montblanc-Schreibgeräte zwischen 1946 und 1979?

"Collectible Stars" von Jens Rösler und Stefan Wallrafen stellt die Montblanc-Schreibgeräte aus den Jahren 1946 bis 1979 vor und ist damit die ideale Ergänzung zu Röslers früherem Band über die Vorkriegszeit. Das Werk richtet sich primär an Sammler und bietet einen umfassenden Überblick über die in dieser Epoche produzierten Füllhalter, Kugelschreiber und Bleistifte. Zusätzlich enthält es Richtpreise für neuwertige Schreibgeräte und dient damit zugleich als Bewertungshilfe.

### Welche Geschichte des Bleistifts erzählt Henry Petroskis Standardwerk "Der Bleistift"?

Henry Petroskis "Der Bleistift - Die Geschichte eines Gebrauchsgegenstands" erschien 1995 in deutscher Übersetzung im Birkhäuser Verlag, Basel, als gebundene Ausgabe mit etwa 408 Seiten und zahlreichen Abbildungen (ISBN 3-7643-5047-4). Originalverpackte, eingeschweißte Exemplare enthalten zusätzlich einen Faber-Castell 9000-Bleistift. Petroski erzählt kompetent die Geschichte des Bleistifts beginnend in der Zeit vor seiner Erfindung, beschreibt das Aufkommen neuer Technologien, gehütete Betriebsgeheimnisse, Verbesserungen sowie bekannte Bleistiftfamilien der alten und neuen Welt und schildert einen "Bleistift-Weltkrieg" zwischen ganzen Industrien. Auch die bis heute nicht abgeschlossene Suche nach technischer Perfektion ist Thema.

Kulturelle, technische und wirtschaftliche Aspekte greifen dabei ineinander. So zitiert Petroski anhand alter Firmenunterlagen Diskussionen einer Firma in Atlanta in den frühen 1920er Jahren, wie Lohnstrukturen für die Massenproduktion mechanischer Bleistifte gestaltet wurden - in einer Sprache, die das Gesellschaftsbild jener Zeit auf bedrückende Weise spiegelt. Im Anhang findet sich ein Beitrag von Norbert Franzke und Peter Schafhauser zur Bleistiftdynastie Faber-Castell.

### Was dokumentiert Miroslav Tischlers Buch über Eduard Slavoljub Penkala und die Penkala-Werke?

Miroslav Tischler hat in seinem aufwendig recherchierten Buch das Leben und Werk von Eduard Slavoljub Penkala (1871-1922) sowie die Geschichte der Firma Edmund Mostar & Co. - der späteren Penkala-Werke - dokumentiert. Penkala war nicht nur ein bedeutender Konstrukteur und Erfinder im Schreibgerätebereich, sondern auch der Konstrukteur und Pilot des ersten in Kroatien gebauten Flugzeugs. Vermutlich war er es, der den Kolbenfüllhalter erfand; 1927 verkauften die Penkala-Werke das Patent eines Füllhalters mit Differentialkolben an Günther Wagner, woraus später die bekannten Pelikan-Füllhalter wurden. Penkala hielt zudem Patente für mechanische Bleistifte, weitere Schreibgeräte und Verbesserungen am Plattenspieler beziehungsweise am Material von Grammophonplatten.

Der großformatige Band (etwa 24 x 33 cm) umfasst rund 152 Seiten mit ausgezeichneten Fotos von Schreibgeräten, Schriftstücken, Anzeigen und Werbung. Inhaltlich gliedert er sich in Vorwort, Geschichte Penkalas und der Penkala-Werke, Schreibgeräte (Füllbleistift, mechanischer Drehstift, Füllfederhalter, Sicherheitsfüller, Hebelfüller, Druckfüller, Stoßfüllhalter, Pipettenfüllsystem, Kolbenfüllhalter), Fabrik in Lepoglava, andere Erzeugnisse der Penkala-Fabrik, Clips, Federn, Kunst der Werbung sowie Kapitel über andere kroatische Schreibwarenhersteller - darunter Günther Wagner K.D. Pelikan Fabriken in Zagreb - und weitere internationale Hersteller. Anhand des letzten Kapitels lassen sich auch zuvor unbekannte Kolbenfüllhalter wie Juwel (Deutsche Füllhalterwerke GmbH, vormals Angloamer) oder OWA (Peter Jungmann, Heidelberg/Dossenheim) eindeutig zuordnen. 1909 gründete Penkala übrigens eine Berliner Zweigstelle, in der ebenfalls Schreibgeräte produziert wurden.

### Was bot die jährlich erschienene Sonderedition "Scriptum - Die schönsten Schreibgeräte", und wann erschien sie?

"Scriptum - Die schönsten Schreibgeräte" erschien jährlich, zunächst 1996 als Sonderedition der Zeitschrift "Chronos" und von 1997 bis 2000 als Sonderedition der Zeitschrift "Scriptum, Die Zeitschrift für Schreibkultur"; die Reihe existiert heute nicht mehr. Vorgestellt wurden jeweils die Neuerscheinungen nahezu aller namhaften Schreibgerätehersteller, darunter Montblanc, Pelikan, Faber-Castell, Parker und Waterman. Beschrieben wurden Material, Feder, Mechanik, Varianten, Besonderheiten, Auflagen und Preise; ergänzt durch Beiträge zu Geschichte, Design, Herstellung und Tinten. Die Leser konnten zudem per Postkarte am "Füllhalter des Jahres" abstimmen und attraktive Preise gewinnen.

Erschienen sind die Bände im Ebner Verlag im Format etwa 23 x 30,5 cm mit 130 bis 160 Seiten als gebundene Ausgaben. Im Buchhandel sind sie nicht mehr zu bekommen, finden sich aber im Internet-Antiquariat und in Auktionen.

### Welches Sammlerbuch von Jens Rösler dokumentiert die Geschichte der Montblanc-Schreibgeräte von 1908 bis 1947?

Jens Röslers Buch "The Montblanc Diary & Collectors Guide" widmet sich der Geschichte des Unternehmens Montblanc und seinen Schreibgeräten in den Jahren 1908 bis 1947. Es liefert einen umfangreichen Überblick über die in dieser Zeit hergestellten Füllhalter und beschreibt ausführlich die Entwicklung der Firma. Für jeden Montblanc-Sammler gilt das Werk als unverzichtbares Standardwerk, ist inzwischen jedoch vergriffen und nur noch sehr selten antiquarisch zu finden. Das Buch selbst hat dadurch den Status eines Sammlerobjekts erreicht.

### Welches Standardwerk dokumentiert die Pelikan-Schreibgeräte von 1929 bis 2004, und was umfasst es?

Das ab dem 4. Oktober 2004 erhältliche Buch "Pelikan Schreibgeräte / Writing Instruments 1929 - 2004" stellt das lange erwartete Pendant zum Rösler-Band über Montblanc dar und gilt als eines der umfassendsten Werke zur Geschichte eines einzelnen Schreibgeräteherstellers. Es deckt sämtliche Pelikan-Schreibgeräte aus 75 Jahren ab und umfasst rund 175 Seiten. Mitwirkende wie der Pelikan-Experte Tom Westerich sorgen dafür, dass es schnell zum Standardwerk für Pelikan-Sammler werden dürfte.

Inhaltlich gliedert sich das Buch in ein erstes Kapitel zur Pelikan-Geschichte und ein zweites zu den Vintage Pens von 1929 bis 1980, ergänzt um eine Sondersektion zu den Pelikano-Schreibgeräten von 1959 bis 2004. Auch alle neuen Limited Editions sind enthalten; Fotos und Tabellen geben einen umfassenden Überblick. Bestellt werden kann das Buch direkt bei Tom Westerich. Da Werke dieser Art - wie das Beispiel Rösler zeigt - typischerweise schnell vergriffen sind, lohnt sich eine zeitige Vorbestellung.

### Welchen Überblick über Hersteller und Geschichte des Füllhalters bietet Andreas Lambrous deutschsprachige Ausgabe "Füllfederhalter"?

Die deutsche Ausgabe von Andreas Lambrous "Füllfederhalter" - im Original "Fountain Pens, Vintage and Modern" - erschien 1992 im Wilhelm Heyne Verlag München in der Übersetzung von Stefan Wallrafen, teils mit anderen Fotos als die englische Ausgabe. Lambrou bietet einen Überblick über die Entwicklungsgeschichte des Füllhalters und stellt die wichtigsten internationalen Hersteller vor; ein Kapitel zu Pflege und Fehlerbehebung gehört ebenfalls dazu. Reich illustriert ist der Band ein Standardwerk für Füllhalter-Sammler.

Das Inhaltsverzeichnis umfasst die Entwicklung der Schrift und der Schreibgeräte bis 1883, drei US-Kapitel zu den Phasen 1883-1920 (Geburt und frühe Entwicklung), 1921-1940 (das Goldene Zeitalter) und 1940er bis 1980er Jahre (modernes Design), gefolgt von Länderkapiteln zu England, Deutschland, Frankreich, Italien und Japan. Hinzu kommen Abschnitte zu modernen Füllhaltern und limitierten Auflagen, zum Umgang mit Füllfederhaltern sowie Anhang, Bibliografie, Vereinslisten, Bildnachweis und Register. Im deutschen Teil werden in Kurzbiografien die Hersteller Soennecken, Kaweco, Osmia, Faber-Castell, Tropen, Rotring, Pelikan, Lamy und Montblanc-Simplo vorgestellt.

### Welche Themen behandelt die zweite Lamy-Edition "Die Lust am Schreiben" von Hans Heger?

Hans Hegers "Die Lust am Schreiben" ist die zweite Ausgabe der Lamy-Editionen und 1999 im Verlag Umschau Brauss in Heidelberg erschienen (ISBN 3-8295-6905-X). Es ist weder ein großformatiger Bildband noch eine klassische Schreibgeräte- oder Schriftgeschichte, sondern Lese- und Bilderbuch zugleich, das die Welt des Schreibens in abgeschlossenen, großzügig illustrierten Kapiteln vorstellt. Heger vereint in feuilletonistischer Manier Themen wie Kinderschrift, Kalligraphie und andere Aspekte der Handschrift und beleuchtet die Kunst des Briefeschreibens, das Ritual der Unterschrift sowie berühmte Handschriften der Kulturgeschichte.

### An welche Zielgruppe richtet sich Regina Martinis Buch "Füllfederhalter", und worauf sollten Käufer achten?

Regina Martinis Buch "Füllfederhalter" richtet sich primär an Sammler-Anfänger und vermittelt erste wichtige Hinweise zum Aufbau einer Sammlung. Vorgestellt werden Schreibgeräte verschiedener Marken, allerdings nur teilweise mit Fotos in Farbe oder Schwarzweiß. Die im Buch genannten Richtpreise galten zur Zeit der Veröffentlichung als wertvolle Orientierung, sind heute jedoch völlig veraltet und zeigen, wie stark die Sammlerpreise inzwischen gestiegen sind. Wichtig zu wissen: Das Buch ist mit absolut identischem Inhalt auch in einer Ausgabe mit rotem Einband erschienen, sodass sich der Doppelkauf allein wegen des Einbandes nicht lohnt.

### Was ist das Besondere an der Rotring-Festschrift "Ein Roter Ring rollt um die Welt" zum 25-jährigen Firmenjubiläum?

Die 1953 im Selbstverlag erschienene Festschrift "Ein Roter Ring rollt um die Welt" der Firma Rotring/Riepe-Werk ist eine ungewöhnliche Form der Firmenfestschrift zum 25-jährigen Bestehen, in deren Mittelpunkt der Rotring-Tintenkuli steht. Erzählt wird die wahrscheinlich fiktive Geschichte eines Hamburger Journalisten namens Wiek, der von seiner Zeitung auf eine Weltreise geschickt wird und auf seinen Stationen in Europa, Afrika, Asien, Australien und Amerika immer wieder dem Tintenkuli begegnet - sei es in Manaus in einer Kinowerbung, im Hafen von Singapur bei der Entladung von Riepe-Kisten oder in Spanien bei der Vertragsunterzeichnung eines Toreros.

Nach seiner Rückkehr nach Hamburg wird Wiek für eine Reportage zu den Riepe-Werken geschickt; dort erfahren die Leser von der Gründung 1928 mit dem Stylo-Pen, dem Vorläufer des Tintenkulis, von den Kriegsjahren, vom Neuaufbau und von der Firmenentwicklung Anfang der 1950er Jahre. Der gebundene Band hat etwa 60 Seiten und enthält Reisefotos, Aufnahmen aus der Tintenkuli-Produktion sowie Bilder des Gründers und wichtiger Mitarbeiter. Heute ist das Buch im Antiquariat oder bei Sammlern zu finden.

### Welche technischen Themen rund um den Füllhalter behandelt Hans Hegers Lamy-Edition "Füllhalter für Kenner"?

Hans Hegers Buch "Füllhalter für Kenner" wurde in der Schreibgerätebox zum Lamy Lady mitgeliefert: Käufer konnten ein beigelegtes Anforderungskärtchen einsenden und erhielten daraufhin von Lamy kostenlos den Band zugeschickt. Heger erläutert mit hohem technischem Hintergrundwissen anschaulich Aufbau und Funktion eines Füllhalters, durchgehend illustriert anhand der Lamy-Produktpalette. Im Mittelpunkt steht die Idee, dass ein Füllhalter mehr ist als ein Schreibgerät - er reagiert auf die individuelle Handschrift und vereint hochentwickelte Technologie mit traditionellem Handwerk.

Das Buch ist gegliedert in Kapitel zur Geschichte des Füllhalters, zum Design, zu Werkstoffen, zur Feder und ihrer Herstellung, zu den Befüllsystemen, zum Tintenleiter, zur Schreibprobe, zum Griffstück, zum Clip, zur Füllhaltertinte sowie zu Pflege und Wartung; eine Bibliographie schließt das Werk ab. Zahlreiche Fotos und schematische Darstellungen ergänzen den Text.

### Welche Themen behandelt Dietmar Geyers Sammlerbuch "Schreibgeräte sammeln"?

Dietmar Geyers Buch "Schreibgeräte sammeln - Vom Faustkeil zum Griffel, vom Federhalter zum Füllfederhalter und Faserschreiber" zeichnet die Geschichte des Schreibens und seiner Werkzeuge vom Faustkeil bis zum modernen Faserschreiber nach. Geyer behandelt unter anderem sogenannte Agentenfüller - so soll James Bond, gespielt von Roger Moore, in "Octopussy" einen massiv goldenen Montblanc als lebensrettende Waffe eingesetzt haben - sowie Füllhaltermaterialien wie Hartgummi, Galalith und Bakelit. Das Buch erinnert an historisch verschwundene wie an heute existierende Füllhalterhersteller samt ihrer berühmten Marken und schildert in einer kurzen Industriereportage mit zahlreichen Farbfotos, wie ein Füllhalter entsteht.

Eigene Kapitel sind Kugelschreibern, Federkielen, Bleistiften, Stahlfedern, Tinten und Fasermalern gewidmet; Formgebung, Eigenheiten, Design, Dekore, Accessoires und zwei Sammlergeschichten ergänzen den Band. Illustriert ist er mit sorgsam ausgewählten Fotos und Abbildungen aus alter, originaler Werbung. Erschienen ist das Buch 1989 im Verlag Laterna Magica (ISBN 3-87467-391-X).

### Welche Kulturgeschichte der Schreib- und Zeichenwerkzeuge hat Wilhelm Eule 1955 in "Mit Stift und Feder" verfasst?

Wilhelm Eules Band "Mit Stift und Feder - Kleine Kulturgeschichte der Schreib- und Zeichenwerkzeuge" erschien 1955 im Fachbuchverlag Leipzig und umfasst 164 Seiten mit 113 Abbildungen. Das Buch erläutert anschaulich die Geschichte des Schreibens und beschreibt die zur Erscheinungszeit aktuellen Fülltechniken von Füllfederhaltern sowie den damals noch fast neuen Kugelschreiber. Auch der Bleistift und seine Herstellung werden ausführlich behandelt.

Eule erläutert die Schreibwerkzeuge der Geschichte vom Meißel über Ritzer, Spatel, Stilus, Rohrfeder, Pinsel und Gänsekiel bis hin zu Bleistift, Stahlfeder und dem Füllhalter der 1950er Jahre. Daneben geht er auf Beschreibflächen wie Stein, Holz, Papyrus und Pergament ein und widmet eigene Artikel der Kreide, Tinte und Tusche, dem Zirkel, der Reisfeder sowie - auf vier Seiten - der Schrift der Blinden. Heute ist das Buch nur noch antiquarisch erhältlich.

### Welche Themen behandelt Eric Le Collens Buch "Feder, Tinte und Papier"?

Eric Le Collens Buch "Feder, Tinte und Papier" behandelt nicht nur Schreibgeräte und ihre Hersteller, sondern erzählt auch die Geschichte des Schreibens vom Altertum über das Mittelalter bis in die Gegenwart, einschließlich der zugehörigen Schreibvorlagen und Accessoires. Es gliedert sich in die Abschnitte Schreibgefährten, Tausend Jahre Gänsefeder, Von Tinte und Papier, Die Stahlfeder, Die Schule des Schreibens, Der Füller als amerikanischer Traum, Die Kugelschreiber-Generation sowie Nützliches und Wissenswertes. Im letzten Abschnitt sind zahlreiche Adressen von Sammlern, Museen, Vereinen, Auktionshäusern, Reparatur- und Restaurationswerkstätten sowie Schreibgerätegeschäften aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, der Schweiz und Österreich aufgelistet. Erschienen ist das reich illustrierte Buch 1999 im Gerstenberg Verlag, Hildesheim (ISBN 3-8067-2860-7).

### Welche Schreibgeräte versammelt der Bonhams-Auktionskatalog von 1997, und welche Höhepunkte enthält er?

Der Auktionskatalog "Bonhams Knightsbridge - Fine and Rare Vintage Fountain Pens and Lighters" von 1997 dokumentiert eine Schreibgeräteauktion des englischen Auktionshauses Bonhams Knightsbridge. Versteigert wurden zahlreiche ältere Füllhalter aus aller Welt, ergänzt durch einige Feuerzeuge, Tintengläser und Ständer, jeweils mit Schätzpreisen versehen. Neben international bekannten und unbekannten Marken sind auch viele deutsche Hersteller wie Montblanc, Pelikan, Kaweco und Faber-Castell vertreten.

Das Titelbild zeigt die Flugpionierin Amy Johnson mit "Amy Johnson's Gold Presentation Pen from F. D. Waterman", einem Erinnerungsstück an ihren Alleinflug von England nach Australien zwischen dem 5. und 24. Mai 1930; das Auktionshaus taxierte ihn auf 3.000 bis 5.000 Pfund. Vergleichsweise günstig wirkt dagegen ein schwarzes Montblanc-Pen-Set Nummer 136 aus den späten 1930er Jahren mit einer Schätzung von 250 bis 350 Pfund. Aus den 1990er Jahren existieren mindestens drei weitere Bonhams-Schreibgerätekataloge.

### Was bietet das ungewöhnlich formatierte Buch "Collectible Fountain Pens" von Juan Manuel Clark?

Juan Manuel Clarks "Collectible Fountain Pens" erschien 2001 bei Flammarion in Paris (englische Ausgabe 2002) und sticht durch sein quadratisches Format von etwa 14 x 14 cm bei einer Dicke von rund 2,7 cm hervor. Anders als in vielen Sammlerbüchern werden die Schreibgeräte nicht herstellerweise abgehandelt; zu jedem abgebildeten Füllhalter erzählt der Autor stattdessen kleine Geschichten - etwa zum Ink-Controlled Fountain Pen der Firma Klio aus Hennef/Sieg, der ursprünglich nur durch Einsenden eines mit einem 50-Cent-Stück versehenen Formulars an die Spencerian Pen Co. in New York zu beziehen war. Andere Stücke werden mit Produktionsdatum, Material und Designangaben beschrieben.

Vertreten sind unter anderem die deutschen Marken Faber-Castell, Klio, Montblanc, Pelikan, Rotring und Soennecken. Inhaltlich gliedert sich das Buch in Introduction, Vintage, Precious, Thematic, Unusual, Index sowie Adresses & Acknowledgments. Eine kurze Übersicht zur Entstehung von Schrift und Schreibgeräten und ein Abschnitt zu Werbeartikeln runden das Werk ab. Auch wenn die Texte für Leser ohne Englischkenntnisse herausfordernd sein können, entschädigen die Bilder.

### Was berichtet die Festschrift "schwarz auf weiß. 50 Jahre Geha" über die Geschichte des Hannoveraner Schreibwarenherstellers?

Die Festschrift "schwarz auf weiß. 50 Jahre Geha" erschien zum 50-jährigen Bestehen der Firma Geha (1918-1968) und wurde an Fachhandelskunden, Freunde und langjährige Mitarbeiter verteilt. Sie beginnt mit der Firmengründung 1918 durch die Brüder Heinrich und Conrad Hartmann in Hannover; aus den Anfangsbuchstaben von "Gebrüder Hartmann" leiteten die Gründer den Firmennamen "Geha" ab. Beschrieben werden außerdem die wichtigen Erfindungen, der Aufbau der Fabrikation und die Produktvielfalt - von Füllhaltern und Tinten über Vervielfältiger, Schablonen und Farbbänder bis zu Kohlepapier - jeweils illustriert mit zahlreichen Schwarzweiß- und Farbfotos.

Besonders eindrucksvoll wirken die Aufnahmen aus den Produktionshallen, in denen noch viele Mitarbeiter an den Maschinen zu sehen sind, etwa bei der Montage und Kontrolle von Füllhaltern, Kugelschreibern und Druckstiften - ein Bild, das den Wandel zur heute stark automatisierten Fertigung deutlich macht.

### Welchen Inhalt hat die Montblanc-Broschüre "Collectables - Creations of Passion 2004"?

"Montblanc Collectables - Creations of Passion 2004" ist die Neuauflage einer erstmals 2003 erschienenen Broschüre, die alle Montblanc-Schreibgeräte mit einer Auflage ab 333 Stück umfasst. Vorgestellt werden neben den Writers Editions und den Patron of the Arts Editionen auch besondere Limited Editions wie das Lalique-Schreibtischset und die Skeleton Star Edition. Bemängelt werden kann, dass die zugehörigen Uhren - etwa zur nur im Set vollständigen Skeleton Star Edition - nicht mit abgebildet sind und dass die Limited Anniversary Edition fehlt. Insgesamt liefert die Broschüre dennoch einen guten Überblick über die Sammlerstücke ab 1991 und kann kostenlos bei Montblanc bezogen werden.

Verwandte Seiten auf fountainpen.de:
• Patron of Arts Lalique (1991): https://www.fountainpen.de/patron-lalique.htm

### Welche zwei Bücher beschäftigen sich mit der Faber-Castell-Dynastie, und worauf legen sie ihren Fokus?

Juliane Nitzke-Dürrs Werk "Lothar Freiherr von Faber" widmet sich der Geschichte der Faber-Castell-Dynastie, wobei der Schwerpunkt auf Lothar von Faber (1817-1896) liegt - dem ersten großen Unternehmer der Familie und Begründer des weltweiten Rufs des Namens Faber. Das Buch gliedert sich unter anderem in Kapitel zur Firmengeschichte, zu den ersten drei Generationen, zu Expansion und Marketing, zur sozialen Verantwortung des Patriarchen sowie zur Unternehmensentwicklung bis in die Gegenwart. Es ist im Ullstein Verlag erschienen, umfasst rund 158 Seiten mit zahlreichen Schwarzweiß-Abbildungen (ISBN 3-548-35872-1) und ist nur noch antiquarisch erhältlich.

Ergänzend dazu existiert die Romanbiografie "Eine Zierde in ihrem Hause. Die Geschichte der Ottilie von Faber-Castell" von Asta Scheib. Sie erzählt das Leben der 1893 mit sechzehn Jahren zur Alleinerbin der Bleistiftfabrik A.W. Faber gewordenen Ottilie und ihrer Heirat mit Graf Alexander zu Castell-Rüdenhausen, eingebettet in die Lebensgier und Weltuntergangsstimmung des Fin de siècle. Erschienen ist es als Rowohlt Taschenbuch mit 494 Seiten (ISBN 3-499-26399-8), ebenfalls nur noch antiquarisch.

### Welche Kulturgeschichte der Schreibgeräte bietet das Buch "Griffel - Feder - Bildschirmstift" von Jürg-Peter Huber?

Jürg-Peter Hubers 1985 erschienenes Buch "Griffel - Feder - Bildschirmstift" ist - wie sein Untertitel "Eine Kulturgeschichte der Schreibgeräte" verrät - eine Übersicht über Geschichte und Entstehung der verschiedenen Schreibwerkzeuge vom Altertum bis zur damaligen Gegenwart. Mit zahlreichen Fotos und Abbildungen vermittelt der Autor einen anschaulichen Einblick in die Epochen des Schreibens und sein Umfeld, einschließlich der Computertechnik der frühen 1980er Jahre.

Die Inhaltsübersicht umfasst Einleitung, antikes Schreiben, tausend Jahre Federkiel, Papier, das Kontor vor hundert Jahren, den Bleistift, die Entwicklung von der Stahl- zur Füllfeder, Tinte, das Schreiben in der Schule, den Kugelschreiber ("Rolling on"), Filzstift, Faserschreiber und einen Ausblick in die Zukunft, Schreibgeräte und Graphologie, von der Schreibmaschine zum Textsystem, exotische Schreibarten anderer Länder, ein Skribentenglossar mit Tipps für Sammler, Schreiber und Leser sowie ein Register.

### Was macht den Bildband "In einer Zeit rasender Geschwindigkeit" von Montblanc aus?

Der von Montblanc herausgegebene Band "In einer Zeit rasender Geschwindigkeit brauchen wir Dinge, die uns innehalten lassen" ist ein bewusst ruhig gehaltenes Buch. Faktenwissen sucht man darin vergeblich; vielmehr lädt es zum Innehalten ein und versteht sich als kontemplatives Werk. Wie von Montblanc gewohnt, ist die Ausgabe sehr ästhetisch und liebevoll gestaltet.

### Was enthält die Brause-Festschrift "Vom Werden unserer Schrift" zum hundertjährigen Firmenjubiläum?

Die Festschrift "Vom Werden unserer Schrift" wurde von der Firma Brause & Co. zur Hundertjahrfeier herausgegeben und an Freunde und Förderer des Hauses überreicht. Auf rund 50 Seiten wird die Schriftgeschichte vom Altertum bis in die Gegenwart des Jahres 1950 ausführlich beschrieben, ergänzt um zahlreiche Schreibepochen und Schreibstile. Eine kurze Firmenhistorie und ein Bericht zur Entstehung und Produktion des Füllhalters fehlen ebenso wenig wie ein selbstkritischer Blick auf die zeitgenössische Technik: Der Vorstand sinniert, dass die Mechanik und Handhabung damaliger Modelle bereits altmodisch wirke und die Füllhalter von 1950 vielleicht in wenigen Jahren ähnlich geringschätzig betrachtet würden - ohne den langfristigen Sammlerwert dieser Stücke vorauszuahnen.

### Welche Hersteller und Modelle stellt der Bildband "Füllfederhalter" von Giorgio Dragoni und Giuseppe Fichera vor?

Der von Giorgio Dragoni und Giuseppe Fichera herausgegebene Band "Füllfederhalter" porträtiert eine Vielzahl von Schreibgeräteherstellern, darunter prominent auch Montblanc. Die ersten Kapitel widmen sich der kulturellen Bedeutung des Schreibens und der Entwicklungsgeschichte des Füllhalters. Im zweiten Teil wird eine Auswahl markanter Modelle vorgestellt, etwa der Rouge et Noir, mehrere Astoria-Füllhalter, der Montblanc 139 sowie moderne Stücke wie der Lorenzo de Medici. Eine berühmte Passage auf Seite 173 würdigt die Meisterstück-Serie als die Reihe, die alle Rekorde hinsichtlich Größe, Schönheit, Haltbarkeit und Robustheit schlägt. Das Werk ist teilweise noch im regulären Buchhandel erhältlich.

Verwandte Seiten auf fountainpen.de:
• Astoria — Marken-Übersicht (fountainpen.de): https://www.fountainpen.de/astoria.htm
• Patron of Arts Lorenzo de Medici (1992): https://www.fountainpen.de/patron-lorenzo.htm

### Welches Sammlerbuch zu Füllfederhaltern hat Jonathan Steinberg geschrieben, und welchen Schwerpunkt setzt es?

Jonathan Steinbergs Buch "Füllfederhalter" konzentriert sich auf die Schreibgeräte aus den Jahren 1900 bis 1945. Ein einzelner Hersteller wird dabei nicht besonders hervorgehoben; Montblanc-Stücke sind zwar vertreten, aus Sicht eines Montblanc-Sammlers aber eher unterrepräsentiert. Trotzdem handelt es sich um einen ansprechenden Band mit zahlreichen Abbildungen alter Füllhalter sowie vielen Erläuterungen und Hinweisen, der einen guten Überblick über diese Epoche liefert.

### Warum gilt Andreas Lambrous "Fountain Pens of the World" als Standardwerk für Sammler hochwertiger Schreibgeräte?

Andreas Lambrous "Fountain Pens of the World" hat sich als Standardwerk unter Sammlern hochwertiger Schreibgeräte etabliert. In dem Band sind alle bedeutenden Marken vertreten, darunter selbstverständlich auch Montblanc. Überzeugend wirken vor allem die zahlreichen professionellen Fotografien, die einige der seltensten und schönsten je produzierten Schreibgeräte zeigen. Zusammen mit den Büchern von Jens Rösler sowie Rösler und Wallrafen zählt der Band zu den unverzichtbaren Nachschlagewerken für Sammler alter Füllhalter.

### Welche Montblanc-Limited-Editions stellt das Werk "Creations of Passion" vor und für welche Zielgruppe ist es gedacht?

Der von Montblanc selbst herausgegebene Band "Creations of Passion" stellt sämtliche limitierten Schreibgeräte des Hauses von 1991 bis 2003 vor, sofern deren Auflage mindestens 333 Stück umfasst. Damit bleiben die wirklich seltenen Editionen mit kleineren Auflagen leider unberücksichtigt, was den ambitionierten Sammler enttäuschen kann. Das Buch wendet sich vor allem an Einsteiger und neue Sammler, die ihre Leidenschaft für Montblanc-Schreibgeräte gerade entdeckt haben und sich einen schnellen Überblick verschaffen möchten.

### Anlässlich welches Ereignisses erschien Kurt Grobeckers "A History of the Firm Montblanc", und worauf liegt der Schwerpunkt?

Kurt Grobeckers Band "A History of the Firm Montblanc" wurde zur Einweihung des neuen Montblanc-Gebäudes herausgegeben. Neben den Schreibgeräten rückt das Buch jene Menschen in den Vordergrund, die das Unternehmen geprägt haben. Anhand zahlreicher historischer Werbeprospekte zeichnet Grobecker sowohl die Erfolge als auch die schwierigeren Phasen der Firmengeschichte nach. Den Abschluss bildet eine Bildergalerie mit Prominenten, die einen Montblanc-Füllhalter besitzen.

### Welcher Überblick über limitierte Schreibgeräte bis 1999 findet sich in Bernard Bernolets Buch "The List"?

Bernard Bernolets Buch "The List", mit Texten von Marc Van der Stricht, ist 1999 in Belgien im Format 21 x 29,7 cm als Softcover mit etwa 140 Seiten erschienen und erhebt den Anspruch, alle bis 1999 erschienenen limitierten Schreibgeräte zu erfassen. Der Großteil der vorgestellten Editionen stammt aus den 1990er Jahren; die älteste ist ein Parker "75 Spanish Treasure Fleet" von 1965, gefertigt aus Silber, das von der vor Florida untergegangenen spanischen Schatzflotte geborgen wurde. Pro Seite werden fünf Limiteds mit Foto und kurzer Beschreibung präsentiert, zu denen jeweils Produktionsjahr, Auflage, Ausgabe-Listenpreis, gegebenenfalls aktueller Sammlerpreis, Material und Geschichte angegeben sind.

Die abgebildeten Schreibgeräte stammen aus Belgien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Taiwan und den USA. Kritisch anzumerken ist, dass die Federn stiefmütterlich behandelt werden - das Material wird kaum genannt und auf den oft etwas unscharfen oder im Druck eingeschränkten Fotos sind die Federbeschriftungen meist nicht erkennbar, was Sammlern, die in der Feder das Herzstück des Füllhalters sehen, nicht entgegenkommt. Hinweise zu Verfassern, deren Sammlungen, einschlägige Vereine, Magazine und Bücher runden den Band ab. Insgesamt ist "The List" ein nützliches Nachschlagewerk, um sich einen Überblick über die Vielfalt produzierter Sondereditionen zu verschaffen.

### Welche Themen behandelt das Nachschlagewerk "Werkzeuge des Geistes" von Friedrich E. Linscheid?

Friedrich E. Linscheids reich illustriertes Nachschlagewerk "Werkzeuge des Geistes" widmet sich Schreibzeugen und Accessoires im Wandel der Stilepochen und richtet sich an interessierte Laien wie an langjährige Sammler. Erschienen ist es im Universitätsverlag Carinthia, Klagenfurt, mit etwa 180 Seiten (ISBN 3-85378-409-7). Es gliedert sich in zwei Hauptbereiche: einen zur Schrift mit Kapiteln zu Urquellen und Evolution, Schulen und Schreibern, Schriftstilen und Druck, sowie einen zu den Schreibzeugen mit Abschnitten zu Entwicklung, Beschreibstoffen, Tinten und Farben.

Im zweiten Hauptteil werden Schreibzeuge in den Stilepochen Renaissance, Barock, Rokoko, Klassizismus, Historismus, Jugendstil und Art Déco bis in die 20er und 50er Jahre vorgestellt; weitere Kapitel behandeln asiatische Schreibzeuge, Reiseschreibzeuge, Utensilien, Schreibtische und Lesepulte, Schreibgarnituren, Federhalter, Metallfedern, Griffel und Schiefertafeln, den Bleistift, Füllfederhalter und Kugelschreiber, Petschafte und Brieföffner, Schreibmaschinen und Telegrafen sowie Sammler und Museen. Anhang, Literaturverzeichnis und Bildnachweis runden das Werk ab.

### Was zeichnet den Montblanc-Bildband "Die Seelenmacher - Acht Porträts" aus?

"Die Seelenmacher - Acht Porträts" stellt nicht die Schreibgeräte, sondern die Mitarbeiter von Montblanc als die eigentlichen Stars in den Mittelpunkt. Der Band beeindruckt vor allem durch seine Fotografie, mit der die Produkte - Schreibgeräte, Taschen und Uhren - emotional aufgeladen werden. Die Botschaft lautet, dass eine Montblanc-Tasche mehr ist als ein Gebrauchsgegenstand: Sie verkörpert Lebenserfahrung, Geduld und Präzision. Damit gelingt eine besonders emotionale Form der Unternehmenskommunikation.

## Marketing Facts

### Welche Wirkung kann Kultursponsoring auf die Kundenbindung haben, wie Montblanc es betreibt?

Montblanc engagiert sich seit ueber zehn Jahren stark im Kultursponsoring, etwa mit den Patronage Awards und den Donation Pens. Eine Studie von Manfred Schwaiger und Anastasia Steiner-Kogrina an der Ludwig-Maximilians-Universitaet Muenchen untersuchte die Wirkung dieses Engagements am Beispiel der Sparda-Bank und liefert Hinweise, die analog auf andere Branchen uebertragbar sind. Sponsoring und insbesondere Kultursponsoring sind im Marketing-Mix oft untergewichtet, da kaum direkte Messgroessen fuer ihre Wirkung existieren; die Akzeptanz auf Kundenseite ist jedoch im Vergleich zu TV- oder Print-Werbung sehr hoch. Die Untersuchung zeigt, dass Kultursponsoring die Kundenbindung steigern kann, operationalisiert ueber Vertrauen, Zufriedenheit und emotionale Naehe, sofern die Zielgruppe die Aktivitaeten kennt. Mit hoeherer Kundenbindung gehen Loyalitaet, Wiederkauf und positive Weiterempfehlung einher, was sich auch oekonomisch auswirkt. Kultursponsoring kann damit sowohl der Kundenbindung als auch der Mitarbeitermotivation dienen. Veroeffentlicht wurde die Studie unter Schwaiger und Steiner-Kogrina, Kultur staerkt Kundenbindung, Marketing Journal, 37. Jahrgang, Nummer 3, 2004, Seiten 34 bis 36.

## Tipps zu Auktionen

### Wie lassen sich bei Ebay-Auktionen kostenlos zusätzliche Fotos einbinden, indem die Galerie-Funktion einer eigenen Webseite genutzt wird?

Bei Ebay ist nur das erste Foto kostenlos, weitere Fotos und größere Bilddarstellungen sind kostenpflichtig. Diese Kosten lassen sich umgehen, indem Fotos auf einem eigenen Server gespeichert und in die Auktion eingebunden werden. Über die Galerie-Funktion im User-Menü, beispielsweise mit der zOOm Image Gallery, lässt sich ein neues Album anlegen. Dazu wird der Punkt „Foto-Galerie erstellen / bearbeiten“ angewählt, ein Galeriename und optional eine Beschreibung eingetragen, die Veröffentlichungsoption deaktiviert und auf „Erstellen“ geklickt. Anschließend können die Fotos hochgeladen werden, entweder als ZIP-Archiv mit allen Bildern oder als einzelne Dateien, deren Anzahl zuvor festgelegt und dann per „Durchsuchen“ und „Hochladen“ auf den Server übertragen wird. Die so abgelegten Fotos lassen sich anschließend in Ebay-Auktionen einbinden. Jedem Autor stehen 10 Megabyte freier Speicherplatz zur Verfügung, der maximale Traffic beträgt 250 Megabyte pro Monat, was in der Regel auch für Powerseller ausreicht.
